Konfliktmanagement und Mediation bei interkulturellen und internationalen Konflikten

Bei interkulturellen und internationalen Konflikten spielen neben den Streitthemen kulturelle Unterschiede und darauf basierende Schwierigkeiten in der Kommunikation und im gegenseitigen Verständnis der Beteiligten eine wichtige Rolle.

Diese unterschiedlichen Weltansichten, Kommunikationsweisen und Erwartungen sind tief in unserer Sozialisation verwurzelt. Häufig sind es Missverständnisse, Missinterpretationen und Befremdungen, die Konflikte auslösen – oder die in einem Fall von Sachkonflikten bei der Auseinandersetzung erschwerend hinzukommen. Bei internationalen Konflikten kommt erschwerend hinzu, dass es unterschiedliche Rechtssprechungen gibt und Prozesse häufig sehr lange dauern. Eine Mediation verschafft schnellere, günstigere Lösungen und betrachtet die unterschiedlichen kulturellen Ebenen in der Klärung.

Konflikte auflösen

Typische Konfliktsituationen bei interkulturellen und internationalen Konflikten

Interkulturelle Mediation

Ein internationales Unternehmen hat weltweit verschiedene Standorte. Die Mitarbeiter arbeiten meistens remote zusammen. Zwischen den amerikanischen Kollegen und den deutschen gibt es seit einigen Monaten zunehmend Konflikte. Vordergründig ist der Ton freundlich, doch die Umsetzungsqualität sinkt und bei den Führungskräften häufen sich Beschwerden aus beiden Lagern.

In der Mediation kommt u.a. heraus, dass sich die Amerikaner von der direkten Kritik der Deutschen bloßgestellt fühlen, während die Deutschen Klarheit vermissen. Der Konflikt wird auf der Sach-, Beziehungs und kulturellen Ebene geklärt, indem gegenseitig Verständnis hergestellt wird und sich neues Vertrauen bilden kann.

Internationale Mediation

Ein deutsch-italienisches Paar befindet sich in der Trennungsphase. Sie leben in Italien und haben zwei Kinder. Die deutsche Frau hat ein Jobangebot in der Schweiz, der italienische Mann arbeitet in Italien. Nun geht es um das Umgangsrecht der Kinder.

Die Gesetzeslage ist in beiden Ländern unterschiedlich. Ein gerichtlicher Prozess wäre langwierig, teuer und mit Risiken verbunden. Die beiden leiden sehr unter der Situation, haben Verlustängste. Eine Mediation durch ein deutsch-italienisches Mediatorenteam hilft den beiden dabei den Prozess selbstbestimmt und friedlich zu lösen.

Internationale Wirtschaftsmediation

Nach dem Corona-Shutdown sind internationale Lieferketten unterbrochen. Ein französischer Zulieferer ist noch nicht in der Lage die dringend benötigten Teile in der geforderten Stückzahl und Qualität an das deutsche Unternehmen zu liefern. Auch dieses muss liefern und steht unter Druck. Vertragsklagen sind nicht sinnvoll.

Es müssen schnelle und kreative Lösungen her – jedoch ist die Stimmung zwischen den beiden Geschäftsführerinnen angespannt. Sie drohen sich und streiten offen. Alleine schaffen sie es nicht mehr eine gute Lösung zu finden.

In einer Mediation der Geschäftsführung und deren Anwälten einigen sich die Firmen auf einen Stufenplan zur „Normalität“ und schaffen es, wieder zum kollegialen Ton zurückzufinden.

Wie läuft eine interkulturelle bzw. internationale Mediation ab?

In einer interkulturellen und internationalen Mediation spielt neben dem Sachthema fast immer auch der kulturelle Hintergrund und die damit verbundene Kommunikation, Haltung und Moralvorstellungen eine Rolle.

Der Mediator muss auf diesem Gebiet Experte sein und sowohl das Verständnis und Wissen über kulturelle Unterschiede besitzen, als auch einen großen Erfahrungsschatz in der Klärung solcher Konflikte mitbringen. Oft ist es notwendig, mehrere Mediatoren aus den unterschiedlichen Ländern hinzuzuziehen.

CONSENSUS hat diese Kompetenz. Dr. Andrea Hartmann-Piraudeau (GF) ist Expertin auf diesem Gebiet. Sie ist als internationale Mediatoren vom IMI in Den Haag zertifiziert und verfügt über ein weites Netzwerk an internationalen Mediatoren zur Co-Mediation in mehr als 25 Ländern und Sprachen. CONSENSUS verfügt auch über ein internationales Netzwerk mit anderen Mediationsfirmen zur Klärung großer international commercial Konflikte.

Warum Sie sich für die Auflösung von Konflikten entscheiden sollten

Bei interkulturellen Konflikten steht im Vordergrund, dass die Parteien neben der Lösung ihres Sachkonflikts, gegenseitiges Verständis entwickeln. Dies ist eine neue Basis der weiteren Zusammenarbeit und festigt die Beziehung.

Interkulturelle Konflikte haben eine sehr hohe Lösungsquote und werden von den Beteiligten als bereichernder Prozess erlebt. Bei internationalen Mediationen liegt der Vorteil in der Schnelligkeit und der Selbstbestimmung des Verfahrens gegenüber gerichtlicher Klärung. Bei internationalen Friedenssicherungsprozessen geht es um den Aufbau von Dialogen (s.auch Verfahren mit größeren Gruppen), der Erarbeitung stabiler Lösungen und dem Aufbau von gegenseitigem Verständnis.

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Sabrina Beichter

Sabrina Beichter ist zuständig für die Kundenbetreuung und Koordination bei der CONSENSUS Group. Sie be­antwortet Ihnen gerne alle Fragen rund um unsere Angebote.

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Der entscheidende Schritt zur Befriedung eines Konfliktes, ist sich auf den Weg der Klärung zu machen. Wir beraten Sie vertraulich.

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