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Interessens- und Konfliktmanagement

Interessens- und Konfliktmanagement

Führungskräfte und
Mitarbeiter Entwicklung

Führungskräfte und Mitarbeiter EntwicklungSie möchten für den langfristigen Erfolg Ihrer Organisation in Ihre Mitarbeiter und Führungskräfte investieren und diese unterstützen bei alltäglichen Herausforderungen und Fragestellungen bezüglich –	Wie treffe ich richtige Entscheidungen? –	Wie motiviere ich mein Team? –	Was demotiviert und frustriert meine Mitarbeiter? –	Wie kann Kommunikation gelingen? –	Wie wirke ich als Führungskraft und wie kann ich diese Wirkung steuern? –	Wie entwickle ich einen eigenen erfolgreichen Führungsstil? –	Wie  kann ich kreatives und innovatives Verhalten fördern?

Organisationsentwicklung

Organisationsentwicklung

Aktuelles und Neues aus Forschung und Wissenschaft

 

CONSENSUS bietet Konfliktanalyse und – management, Mediation, Seminare für Führungskräfte, Coaching, Krankenstandanalysen und Anwesenheitsverbesserungsprogramme

SEMINARE:

In jeder Organisation treffen unterschiedliche Interessen aufeinander – und vor allem die Weiterentwicklung von Organisationen bringt zwingend mit sich, dass unterschiedliche Interessen zum Ausgleich gebracht werden müssen. Anders ist Fortschritt nicht vorstellbar. Hierfür bedarf es nicht nur spezifischer persönlicher Fertigkeiten, sondern auch ein bewusstes Vorgehen bei Entscheidungen über die Organisation.

Wir sind spezialisiert darauf,

  • Sie bei der Lösung von akuten Interessenskonflikten zu begleiten,
  • Sie und Ihre Führungskräfte darin zu trainieren, Interessenskonflikte zu erkennen und möglichst im Vorfeld zu eliminieren und
  • Sie bei der Weiterentwicklung Ihrer Organisation zu unterstützen.

Unsere Seminare sind sowohl inhouse, in Ihrem Unternehmen oder als offene Veranstaltungen für Einzelpersonen durchführbar. Bei der Planung von Inhouse-Seminaren besprechen wir gemeinsam mit Ihnen die konkrete Ausrichtung, wobei einzelne Module flexibel miteinander kombiniert werden können.

Unser Trainingsansatz ist eine Kombination aus der Vermittlung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und Beispielen aus unserer Praxis – verbunden mit Übungen und Selbstreflexionen.

Menschen-orientierte Interventionen in Organisationen (wie z.B. Führungskräfteentwicklung, Konfliktmanagement oder die Entwicklung von Kommunikationsstrategien) scheitern häufig vor allem aus zwei Gründen: 1. Die Intervention ist nicht wissenschaftlich fundiert (d.h. Ursache und Wirkung sind unklar und somit ergibt sich keine Wirkung) und 2. Die Intervention ist nicht absolut maßgeschneidert für die spezifische Organisation, ihre Abteilungen und die Menschen, die darin arbeiten. Aus der modernen psychologischen und betriebswirtschaftlichen Organisationsforschung wissen wir mittlerweile, dass Interventionsstrategien vor allem dann effektiv sind, wenn evidenzbasierte Befunde genau auf die Bedürfnisse von Organisationen, Führungskräften und Mitarbeitern zugeschnitten werden.

In den letzten Jahren hat gerade die Arbeits- und Organisationspsychologie große Fortschritte in der Erforschung und Anwendung psychologischer Technologien gemacht. Hat man noch vor 10 bis 15 Jahren in Organisationen den menschlichen Geist mehr oder weniger als „Black Box“ betrachtet, sind wir heute, durch enormen Forschungsaufwand, sehr viel effektiver und einflussreicher in Organisationen geworden. So können wir z.B. mit psychologischen Technologien Konflikte entweder von vorneherein verhindern (Konfliktprävention) oder aber effektiv lösen (Konfliktmoderation /-mediation). Wir können heute sehr viel besser messen, wo Stärken und Schwächen einer Führungskraft liegen und diese gezielt fördern bzw. Schwächen entsprechend reduzieren. Zudem verstehen wir mittlerweile sehr gut, wie Gruppen in Organisationen funktionieren und können deshalb auch das Verhalten von Gruppen besser steuern und beeinflussen, so dass Organisationsziele optimiert werden können.

CONSENSUS hat ebendies erkannt. Als Unternehmensberatung an der Schnittstelle von Psychologie und Betriebswirtschaftslehre machen wir neueste Erkenntnisse aus diesen Disziplinen, Politik- und Kommunikationswissenschaftslehre praktisch anwendbar für Unternehmen, Interessensverbände, Kommunen und sonstige Organisationen.

 

DAS CONSENSUS-KONZEPT ZUR REDUZIERUNG DES KRANKENSTANDS IN UNTERNEHMEN UND ORGANISATIONEN

Neben Fluktuation stellt ein hoher Krankenstand (Absentismus) eine der wesentlichsten Kostenfaktoren dar, die in Unternehmen und Organisationen auftreten. Neuere Controlling-Ansätze widmen dem Krankenstand nicht zuletzt deshalb ganz besonderes Augenmerk. Aus der modernen Organisationspsychologie kennen wir fünf zentrale Faktoren, die Krankenstandentwicklungen in Organisationen treffsicher vorhersagen:

  • 1 Arbeitsbezogene Faktoren

Negative Faktoren, die während der Ausführung der Arbeitsprozesse auftreten und diese in ihrer Qualität und Quantität stören, führen regelmäßig zu erhöhtem Krankenstand. Diese Faktoren sind z.B. quantitative und qualitative Überforderung, Unterforderung, Störungen im Informationsfluss (Kommunikation), so dass die Arbeitsaufgaben nicht optimal oder zeitgerecht verrichtet werden können sowie nicht hinreichende Schulung und Entwicklung der Mitarbeiter. Eine Verfestigung dieser Prozesse führt zu einem dauerhaft hohen Krankenstand.

  • 2 Individuumsbezogene Faktoren

In diese Klasse von Ursachen fällt z.B. eine nicht passende Personalauswahl. Wenn Persönlichkeits-, Leistungs- und Belastungsprofil von Mitarbeiter und Arbeitsplatz nicht übereinstimmen, so führt die daraus resultierende Über- oder Unterforderung zu einem erhöhten Krankenstand.

  • 3 Gruppenbezogene Faktoren

Eines der zentralen Grundmotive des Menschen ist der Wunsch, Teil einer Gruppe zur sein (Anschlussmotiv): Menschen werden deshalb auch als „social animals“ bezeichnet und können psychisch darunter leiden, wenn sie nicht Teil einer sozialen Gruppe (z.B. Abteilung, Team) sind. Viele neuere Forschungsarbeiten zeigen, dass sozialer Ausschluss aus Gruppen zu einer Vielzahl von negativen psychischen und physischen Effekten führt. Dies erhöht häufig den Krankenstand.

  • 4 Organisationsstrukturelle Faktoren

Organisatorische Defizite, unklare Strukturen und undurchsichtige Hierarchien und Zuordnungen können zu negativen Effekten, bis hin zu einem erhöhten Krankenstand führen. Diese Probleme treten relativ häufig in hierarchischen Stab-Linien- und Matrixstrukturen auf.

  • 5 Führungsbezogene Faktoren (soziale Beziehung)

Eine aufsehenerregende Studie der Volkswagenstiftung konnte zeigen, dass Führungskräfte ihren individuellen Krankenstand haben. Dies bedeutet z.B. wenn eine Führungskraft mit einem individuellen Krankenstand von ca. 7 Prozent zu einem anderen Unternehmen in eine vergleichbare Abteilung wechselt, dann stellt sich innerhalb weniger Monate auch bei diesem Unternehmen in der entsprechenden Abteilung ein Krankenstand von ca. 7 Prozent ein – unabhängig davon, ob der Krankenstand dort vorher höher oder niedriger war.

Wie kann CONSENSUS Ihrem Unternehmen helfen, den Krankenstand zu reduzieren?

CONSENSUS verfolgt eine evidenzbasierte Strategie zur nachhaltigen Senkung des Krankenstandes in Unternehmen und Organisationen.

KRANKENSTANDSANALYSE

In einem ersten Schritt messen wir den Einfluss der fünf oben genannten zentralen Faktoren auf den individuellen Krankenstand in Ihrem Unternehmen (Krankenstandsanalyse). Dies erfolgt mit Hilfe von wissenschaftlich fundierten und erprobten Messinstrumenten. Hierdurch sind wir in der Lage, jeweils abzuschätzen, welche Faktoren in welchem Umfang die Hauptursachen für den erhöhten Krankenstand sind.

In einem zweiten Schritt erarbeiten wir mit Ihrem Unternehmen bzw. Ihrer Organisation zusammen eine Interventionsstrategie, die punktgenau auf die in Ihrem Unternehmen identifizierten Hauptproblemfaktoren abzielt. Wenn also z.B. die Hauptursachen in Ihrem Unternehmen oder Ihrer Organisation führungsbezogene Faktoren sind, so werden wir genauestens Ihre Führungskräfteentwicklungsprogramme durchleuchten und Optimierungsvorschläge erarbeiten – bzw. ggf. durch CONSENSUS-Leadership-Development-Produkte ergänzen. Liegen dagegen die Hauptursachen in gruppenbezogenen Faktoren, so werden wir Ihnen ggf. dazu raten, Konfliktanalysen und –klärungen durchzuführen oder identifikationsfördernde Personalentwicklungsmaßnahmen zu initiieren.

Im dritten Schritt werden wir nach einer entsprechenden Zeitspanne den Erfolg Ihrer / unserer Interventionen überprüfen (Evaluation), um ggf. die entsprechenden Interventionen hinsichtlich ihrer Effektivität adjustieren zu können.

CONSENSUS hat mit diesem Konzept bereits Erfolge in des Krankenstandes in Unternehmen und Organisationen erzielt. Sehr gerne stellen wir Ihnen unser Konzept in einem persönlichen Gespräch vor.

 

MIMIKRESONANZ

Zu erkennen, wie sich Ihr Gegenüber fühlt und damit angemessen umzugehen ist eine der wichtigsten Fähigkeiten für den Aufbau einer guten Beziehung und für den Erfolg eines jeden Gesprächs. Diese Fähigkeit weiter auszubauen steht im Mittelpunkt des Mimikresonanz-Trainings.

Die Mimik eignet sich wie kein anderer Bereich dazu, denn sie kann das volle Spektrum unserer Emotionen abbilden, sie ist die Bühne unserer Gefühle. Gleichzeitig ist  sie der am besten beforschte Bereich der Körpersprache. Studien haben gezeigt, dass sich eine Emotion – auch wenn sie unterdrückt wird oder noch nicht bewusst ist – fast immer in der Mimik zeigt, zum Beispiel in Form von Mikroexpressionen.

Mimikresonanz bedeutet, mimische Signale zu erkennen, richtig zu interpretieren und angemessen damit umzugehen. Das Mimikresonanz-Konzept vervollständigt damit den Bereich der reinen Mimikdeutung durch ein zusätzliches praktisches Training, um die in einem Gespräch durch präzise Beobachtung gewonnenen Informationen auch angemessen und zielführend zu nutzen.

Das Mimikresonanz-Training wurde 2011 durch Dirk W. Eilert entwickelt und wird ständig in Inhalten und Didaktik an den aktuellen Stand der Forschung angepasst. Es baut unter anderem auf den Forschungsergebnissen des amerikanischen Psychologen Paul Ekman auf. Dieser bewies 1969, dass Emotionen kulturübergreifend und universal gleich in der Mimik dargestellt werden. Es handelt sich dabei um die sieben Basisemotionen Angst, Überraschung, Ärger, Ekel, Verachtung, Trauer und Freude.

Mimikresonanz im Gesundheitswesen

Sich verständnisvoll in andere Menschen einzufühlen gilt als Schlüsselkompetenz aller, die mit Menschen zu tun haben. Beim Arzt (Krankenschwestern, Pflegepersonal, Therapeuten, etc.) ist diese Fähigkeit zur Empathie sowohl im Patientengespräch als auch bei der Mitarbeiterführung wichtig. In zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen konnte nachgewiesen werden, dass Patienten, die von ihrem Arzt Empathie, Verständnis und Respekt erfahren, schneller gesund werden, als Patienten, die diese Erfahrung nicht machen. Damit kommt dem Arzt-Patienten-Gespräch eine wesentliche Bedeutung bei der Genesung des Patienten zu.

Mimikresonanz-Training ermöglicht es dem Arzt in einem ersten Schritt, seine Wahrnehmung für die Gefühle seiner Patienten zu schärfen. Dabei geht es um das Erkennen der deutlichen, aber vor allem auch der subtilen Mikroexpressionen, um Patienten besser zu verstehen und eine beziehungsfördernde und wertschätzende Kommunikation herzustellen. Das steigert die Patientenzufriedenheit und den Behandlungserfolg.

Aktives Zuhören ist die zweite wichtige Fähigkeit, die sich positiv auf die Patient-Arzt-Beziehung auswirkt, da es das Vertrauen des Patienten fördert. Auch hierbei unterstützt Mimikresonanz den Arzt in einer von Empathie geprägten Gesprächshaltung. Er erkennt präzise die emotionale Wirkung, die er durch das, was er sagt, beim Patienten auslöst und kann so mit dessen Emotionen angemessen und zielführend umgehen. Da im beruflichen Alltag meist nicht viel Zeit pro Patient zu Verfügung steht, ist es umso wichtiger, einen Weg zu finden, die Gefühle und Bedürfnisse des Patienten möglichst schnell und richtig zu erkennen.

Mimikresonanz ist ein praxisorientiertes Konzept, um diese Fähigkeiten zu trainieren. Gleichzeitig verbessert es die Empathiefähigkeit des Arztes und ermöglicht, in einen guten Kontakt mit dem Patienten zu kommen. Die Fähigkeit zur Empathie durch Mimikresonanz ist selbstverständlich auch bei der Mitarbeiterführung hilfreich. So geschulte Ärzte haben in ihrer Rolle als Führungskraft einen geschärften Blick für die Stimmung  im Team und die Gefühle Einzelner und sehen dadurch besser, wie Informationen und Entscheidungen auf emotionaler Ebene aufgenommen werden.

 

CONSENSUS GmbH

Geschäftsführung:

Andrea Hartmann-Piraudeau

Dr. Peter Bechstein

CONSENSUS-Team:

Uta Altendorf-Bayha

Andreas Braun

Bernd Dreger

Irene Futterlieb

Dr. Marlies Garbsch

Dr. Christoph Hartmann

Birgit Hauser

Simone Hoffmann

Franz-Josef Innerhofer

Susanne Kleiner

Annette Ott

Henning Ross

Julia Schlüfter

Dr. Christina Sturm

Cornelia Walter

Mag. Dr. Doris Wilhelmer

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